Asset A15 · Lesehilfe

Der Modulbaukasten, gelesen

Vierzehn Module, 107 Handlungsziele und die Modulmatrix aus dem Anhang zur Wegleitung – geordnet nach PT1, PT2 und PT3.

  • Die Modulmatrix als Tabelle – in beide Richtungen
  • Je Prüfungsteil: was die Module für die Vorbereitung hergeben
  • Checklisten, zwölf Gliederungen und sechzehn Abruffragen

Grundlage sind die offiziellen Dokumente von ICT-Berufsbildung Schweiz. Zitate sind als solche gekennzeichnet. Verbindlich ist dort die geltende Fassung.

Die Leistungskriterien sagen, was geprüft wird. Die Handlungsziele sagen, wie die Ausbildung es meint.

Zusammen gelesen zeigen sie an einigen Stellen genauer, was eine Kompetenz praktisch verlangt. Diese Lesehilfe legt die vierzehn Module neben die Prüfung.

Gebrauch

Wie man die Module liest

Ein Handlungsziel ist kein Bewertungskriterium. Es ist eine Lupe.

Der Modulbaukasten von ICT-Berufsbildung beschreibt die Ausbildung: je Modul eine Kompetenz, ein Objekt – den Rahmen, in dem gehandelt wird – und sechs bis zehn Handlungsziele. Verbindlich für die Prüfung sind Prüfungsordnung, Wegleitung, Anhang und das Qualifikationsprofil mit seinen Leistungskriterien.

Wer die Handlungsziele neben die Leistungskriterien legt, sieht, wie die Ausbildung eine Kompetenz Schritt für Schritt ausformuliert. Das macht sie gut übbar.

PT1
jetzt – als Gegenprobe für die Projektzusammenfassung und später für Präsentation und Fachgespräch
PT2
im Oktober – als Werkzeugkasten für die Fallstudien
PT3
im November – als Gerüst für die Critical Incidents

Umfang

Was im Modulbaukasten steht

Die Module stehen auf modulbaukasten.ch, die Zuordnung in der Modulmatrix im Anhang.

14Module für den AI Business Specialist
107Handlungsziele zusammen
28Kompetenzen in sechs Bereichen

Zwölf der vierzehn Module gehören nur zu diesem Abschluss. 648 Business Analyse teilt er mit der Wirtschaftsinformatik, 690 Projekte planen mit vier weiteren Fachausweisen.

Business Engineering
610, 616, 617, 618, 619, 620
Business Management
635, 636, 637, 638, 639, 648
Project Management
690
System Management
699

Überblick

Vierzehn Module, von der Modulseite her

Welche Kompetenzen jedes Modul speist, in welchem Prüfungsteil es trägt.

ModulTitelKompetenzenPrüfungsteil
610Portfolio und Einsatz von KI-basierten Lösungen optimierenE1 E2 E3 E4PT2, PT3
616Entwicklungen und Trends im KI-Umfeld beobachten und analysierenA1 A2PT2
617KI-Einsatzmöglichkeiten als Geschäftschancen identifizieren und bewertenA3 B1 B2 B3PT1, PT2
618KI-basierte Lösungsansätze entwickelnC1 C2 C3 D2PT1, PT2
619KI-basierte Lösungsansätze auf Machbarkeit prüfenC4 C6PT1, PT2
620ICT-basierte Lösungsansätze auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit prüfenC5 C6PT1, PT2
635Strategische Grundlagen mit KI-Bezug mitgestaltenA3 A4PT2
636Governance-Grundlagen mit KI-Bezug mitgestaltenA3 A5 E3PT2, PT3
637Veränderungs- und Lernprozesse bei der ICT-Integration gestalten und steuernE1 F2 F3PT2, PT3
638Anspruchsgruppen für KI-Themen sensibilisieren und beratenF1 F4 F5PT2, PT3
639Wissensmanagement in der Organisation mitgestaltenF6PT2, PT3
648Business Analyse durchführenA3 B1 B2 B3 D3 E4 F2PT1, PT2, PT3
690Projekte planen, führen und überwachenD1 D4 F1 F2PT2, PT3
699Einführung einer ICT-basierten Lösung konzipieren und begleitenD3 D4PT2

Matrix I

Die Modulmatrix als Tabelle

Bereiche A · B · C: jede Kompetenz mit ihren Modulen.

HKKompetenzModuleTeil
A1Innovationen und Trends im KI-Umfeld beobachten und bewerten616PT2
A2Umfeldanalyse für den Einsatz von KI durchführen616PT2
A3Interne Unternehmensanalyse für den Einsatz von KI durchführen617 635 636 648PT2
A4Strategische Beiträge erarbeiten und präsentieren635PT2
A5Governance für den Einsatz von KI in einer Organisation entwerfen636PT2
B1Handlungsfelder und Geschäftschancen identifizieren617 648PT1, PT2
B2Geschäftstätigkeiten hinsichtlich KI-Einsatzmöglichkeiten untersuchen617 648PT1, PT2
B3KI-Einsatzmöglichkeiten vergleichen und priorisieren617 648PT1, PT2
C1Bedürfnisse und Anforderungen erheben und formulieren618PT1, PT2
C2Entwicklungs- und Prüfprozess einer Idee starten618PT1, PT2
C3KI-basierte Lösungsansätze entwickeln618PT1, PT2
C4KI-basierte Lösung auf Machbarkeit prüfen619PT1, PT2
C5KI-basierte Lösung auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit prüfen620PT1, PT2
C6Entscheidungsgrundlagen erarbeiten und präsentieren619 620PT1, PT2

Matrix II

Die Modulmatrix, zweite Hälfte

Bereiche D · E · F: jede Kompetenz mit ihren Modulen.

HKKompetenzModuleTeil
D1Rahmenbedingungen klären und definieren690PT2
D2Entwicklungsprozess einer KI-basierten Lösung steuern618PT2
D3Einführung einer KI-basierten Lösung konzipieren648 699PT2
D4Einführungsprozess einer KI-basierten Lösung steuern690 699PT2
E1Portfolio von KI-basierten Lösungen pflegen610 637PT2, PT3
E2Einsatz von KI-basierten Lösungen überwachen610PT2, PT3
E3Compliance-Anforderungen überwachen610 636PT2, PT3
E4Einsatz von KI-basierten Lösungen kontinuierlich verbessern und optimieren610 648PT2, PT3
F1Beziehungsnetzwerke zu Anspruchsgruppen aufbauen und pflegen638 690PT2, PT3
F2Bedürfnisse in Bezug auf Veränderungs- und Lernprozesse identifizieren und analysieren637 648 690PT2, PT3
F3Veränderungs- und Lernprozesse initiieren und steuern637PT2, PT3
F4Anspruchsgruppen für KI-relevante Themen sensibilisieren638PT2, PT3
F5Fachliche Beratungsleistungen zu KI-relevanten Themen erbringen638PT2, PT3
F6KI-Wissensmanagement sicherstellen639PT2, PT3

Handlungsbogen

Acht Schritte, die fast jedes Modul geht

Nicht jedes Modul hat jeden Schritt als eigenes Handlungsziel. Die Richtung ist überall dieselbe: vom Planen zum Verbessern.

1 Planen
Analyse planen und Methode wählen
2 Erheben
Daten und Informationen beschaffen
3 Analysieren
Einflussfaktoren und Bedürfnisse herausarbeiten
4 Kriterien
Bewertungskriterien festlegen
5 Bewerten
Optionen gegen die Kriterien bewerten
6 Empfehlen
Handlungsfelder und Massnahmen ableiten
7 Begründen
aufbereiten und vor Anspruchsgruppen begründen
8 Verbessern
die eigene Methode überprüfen und verbessern
Prüfungsteil 1

Bereiche B und C. Fünf Module, vier Pflichtkompetenzen. Projektzusammenfassung bis 1. Oktober, Präsentation und Fachgespräch im November.

PT1

Die Pflichtkompetenzen und ihre Module

Mindestens sechs Kompetenzen aus B und C, davon zwei aus B und vier aus C. Zwingend: B3, C3, C4 und C5.

PflichtKompetenzModule
B3KI-Einsatzmöglichkeiten vergleichen und priorisieren617 648
C3KI-basierte Lösungsansätze entwickeln618
C4KI-basierte Lösung auf Machbarkeit prüfen619
C5KI-basierte Lösung auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit prüfen620

Für die übrigen Kompetenzen aus B und C gilt: B1 und B2 hängen an denselben Modulen wie B3, C1 und C2 an 618 wie C3, und C6 entsteht aus 619 und 620 gemeinsam.

PT1

Fünf Hinweise aus den Modulen

B3 ist eine erste Bewertung – und sie vergleicht

617 spricht von Kriterien «für eine erste Bewertung» und von einem Bewertungsvorschlag verschiedener Einsatzmöglichkeiten nach Nutzen, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit. B3 ist der breite, leichte Filter vor der Tiefe von C4 und C5.

C3 entwirft, C3 urteilt nicht

Im Objekt von 618 sind abschliessende Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen «ausgeklammert». Lösungsansatz und Bewertung sind zwei Schritte.

C4 endet mit Governance-Empfehlungen

619 verlangt «Governance-bezogene Empfehlungen». Machbar heisst damit auch: Das muss geregelt sein.

PT1

Fünf Hinweise, fortgesetzt

C5 kennt Alternativen

620 beschreibt den Business Case «inkl. möglicher Alternativen und Opportunitäten» und nennt den nicht-monetären Nutzen neben Erträgen und Kosten. Best und Worst Case sind Szenarien, keine Alternative.

C4 und C5 setzen einander voraus

619 geht von einer vorliegenden Nutzen- und Wirtschaftlichkeitsanalyse aus, 620 von einer vorliegenden Machbarkeitsanalyse. Beide münden in eine Gesamtbewertung.

PT1

Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit ergänzen sich

Was 619 und 620 in ihrem Objekt ausdrücklich berücksichtigen.

Dimension619 Machbarkeit620 Wirtschaftlichkeit
strategische Zielejaja
wirtschaftliche Anforderungenja
soziale Anforderungenja
ökologische Anforderungenja
ethische Anforderungenja
rechtliche Anforderungenja
KI-spezifische Risikenja

PT1

Die Wahlkompetenzen in den Modulen

B1 · B2
617 leitet aus internen Einflussfaktoren Handlungsfelder ab und nutzt Benchmarking aus anderen Geschäftsfeldern. 648 erhebt Ist und Soll «mit geeigneten Instrumenten».
C1 · C2
618 plant Vorgehen und Methode, leitet die Anforderungen aus vorhandenen Analysen ab und analysiert den Markt nach bestehenden Lösungsansätzen – kaufen oder selbst bauen wird so zur Prüffrage.
C6
Entsteht aus 619 und 620: die Gesamtbewertung mit Handlungsempfehlungen und Anforderungen an die Umsetzung. Wer C6 wählt, zeigt die Verdichtung, nicht eine weitere Analyse.

PT1

Gegenprobe für die zwei Seiten

Vor der Abgabe am 1. Oktober.

PT1

Präsentation und Fachgespräch

Vier Fragen, die aus den Modulen folgen – vorbereitet, bevor sie gestellt werden.

Woher stammen Ihre Zahlen?
619 und 620: Linienvorgesetzte, Spezialisten und Fachpersonen steuern Daten bei. Rollen nennen, nicht «ich habe geschätzt».
Was würden Sie anders machen?
617 bis 620 enden alle mit der Bewertung der eigenen Methode. Je Pflichtkompetenz einen Satz vorbereiten.
Wem haben Sie das präsentiert?
Jedes der vier Module verlangt, vor Anspruchsgruppen zu begründen. Die Adressaten gehören in die Präsentation.
Wie war Ihr Team zusammengesetzt?
618 verlangt die fachliche Führung, benötigte Kompetenzen und Ressourcen. Rollen und Lücken benennen können.
Prüfungsteil 2

Alle sechs Bereiche. Fallstudien, 120 Minuten, in Smartlearn mit Open Internet. Hier tragen alle vierzehn Module.

PT2

Was nur hier zählt

Drei Module speisen weder PT1 noch PT3 – sie tragen allein in den Fallstudien.

ModulTitelKompetenzen
616Entwicklungen und Trends im KI-Umfeld beobachten und analysierenA1 A2
635Strategische Grundlagen mit KI-Bezug mitgestaltenA3 A4
699Einführung einer ICT-basierten Lösung konzipieren und begleitenD3 D4

PT2

Sechs Bereiche, sechs Antwortmuster

Die Fallstudien prüfen alle Bereiche. Die Module geben je Bereich eine Denkbewegung vor.

BereichModuleMuster der Antwort
A616 · 617 · 635 · 636 · 648Umfeld aussen und innen – Stossrichtungen mit Nutzen und Risiken – Zieldimensionen – Entscheidungsgrundlage
B617 · 648Handlungsfelder – Kandidaten – Kriterien – Bewertungsvorschlag – Empfehlung
C618 · 619 · 620Anforderungen – Lösungsansatz, kaufen oder bauen – Machbarkeit – Wirtschaftlichkeit – Gesamtbewertung
D618 · 648 · 690 · 699Rahmen und Auftrag – Einführungskonzept – Information und Befähigung – Steuerung bei Abweichungen
E610 · 636 · 637 · 648Inventar mit Abhängigkeiten – Kennzahlen – Abweichung – Massnahmen – iterative Überprüfung
F637 · 638 · 639 · 648 · 690Anspruchsgruppen – Bedarf und Bereitschaft – Massnahmen je Gruppe – Kommunikation – Wirkung

PT2

Bereich A: Strategie und Umfeld

616 Aussen
Umfeld mit sechs Faktoren, Trends nach Relevanz, Reifegrad und Potenzial, Branchen- und Marktstrukturen samt Anforderungen externer Anspruchsgruppen.
635 Innen
Fünf interne Faktoren, daraus strategische Stossrichtungen mit Nutzen und Risiken, Zieldimensionen und Erfolgsfaktoren in Abstimmung mit der Organisationsstrategie – «im Auftrag des Managements».
636 Governance
Rahmenbedingungen von aussen, Anforderungen von innen, Folgen von Governance-Änderungen für den KI-Einsatz, Prüfung des Portfolios auf Einhaltung.

PT2

Bereiche B und C: Chancen und Lösungen

B · 617, 648
617 leitet aus internen Einflussfaktoren Handlungsfelder ab, holt Ansätze per Benchmarking aus anderen Geschäftsfeldern und bewertet verschiedene Einsatzmöglichkeiten nach Nutzen, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit. 648 erhebt Ist und Soll «mit geeigneten Instrumenten». In der Antwort: mehrere Kandidaten, eine Kriterientabelle, eine Rangfolge, eine Empfehlung.
C · 618, 619, 620
618 leitet Anforderungen aus vorhandenen Analysen ab, prüft den Markt nach bestehenden Lösungen und berücksichtigt Modelle, Technologien und Standardprodukte. 619 prüft technisch, organisatorisch, strategisch und nach Governance-Anforderungen, samt Risiken und Bias. 620 rechnet nicht-monetären Nutzen, Erträge und Kosten. In der Antwort: erst die Lösung, dann ihre Prüfung, am Ende eine Gesamtbewertung mit Alternative.

PT2

Bereich D: Entwicklung und Einführung

D1 · 690
Projektauftrag prüfen, Vorgehen und Organisation festlegen. Die KI-bezogenen Rahmenbedingungen ergänzen 619 und 699.
D2 · 618
Fachliche Führung des Teams, Zwischenergebnisse validieren, Feedbacks einholen, iterativ verbessern.
D3 · 699
Einführungskonzept in sieben Teilen, Informationskonzept je Anspruchsgruppe, Bildungsmassnahmen wie Schulungen, Tutorials, Erklärvideos – und Erkenntnisse aus früheren Einführungen.
D4 · 690, 699
Änderungsmanagement, Risiken laufend, bei Abweichungen Steuerungsmassnahmen vorschlagen – vorschlagen, nicht beschliessen.

PT2

Bereiche E und F: Betrieb und Menschen

E · 610, 636, 637, 648
610 erfasst die Lösungen mit ihren Abhängigkeiten zu ICT-Systemen und Datenflüssen, legt Kriterien und Kennzahlen je Lösung und für das ganze Portfolio fest und erkennt Änderungen in Governance und Compliance. 636 prüft das Portfolio auf Einhaltung. In der Antwort: was läuft, woran man es misst, was abweicht, welche Massnahme, wann überprüft wird.
F · 637, 638, 639, 648, 690
638 beschreibt Anspruchsgruppen nach Interessen, Wissensstand, Bedürfnissen und Einfluss und setzt auf Multiplikatoren. 637 analysiert die Veränderungsbereitschaft und schafft Transparenz und Partizipation. 639 fragt nach Aufbau, Austausch, Transfer und Verfügbarkeit von Wissen. In der Antwort: je Gruppe eine Massnahme, dazu ein Weg, die Wirkung zu prüfen.

PT2

Wo die Antwort den KI-Bezug herstellt

Drei Module sind für ICT-Lösungen allgemein formuliert. In Antworten lohnt es sich, dort den KI-Bezug ausdrücklich zu machen.

620 Wirtschaftlichkeit
zum Beispiel nutzungsabhängige Modellkosten, Überwachung und Nachtraining, menschliche Aufsicht als laufender Kostenblock
637 Veränderung
zum Beispiel Vertrauen in maschinelle Ausgaben, Sorge um die eigene Rolle, neue Prüfpflichten im Arbeitsalltag
699 Einführung
zum Beispiel Modellüberwachung ab dem ersten Tag, Mensch in der Schleife, Rückfallebene ohne KI, Transparenz gegenüber Betroffenen

PT2

Der Bogen als Antwortgerüst

Die acht Schritte, übersetzt in 120 Minuten schriftliche Arbeit. Das Zeitbudget dazu steht in A8.

Planen · Erheben
in den ersten 15 Minuten: Teilaufgaben markieren, Fakten und Zahlen aus dem Fall herausschreiben, je Teilaufgabe eine Stichwortgliederung
Analysieren
den Fall deuten, nicht die Theorie erzählen: Ursachen, Einflussfaktoren, betroffene Gruppen – mit Belegstellen aus dem Fall
Kriterien · Bewerten
Kriterien zuerst nennen, dann bewerten; drei bis vier aus dem Bewertungsrahmen genügen
Empfehlen
eine Empfehlung ausdrücklich formulieren – mit Handlungsfeldern und Massnahmen
Begründen
sagen, für wen die Empfehlung gedacht ist und wer entscheidet
Verbessern
ein Satz zu Annahmen oder Grenzen am Schluss der Teilaufgabe

PT2

Quellenarbeit mit Open Internet

Was 616 verlangt
Recherchieren, «die Qualität der Informationen» beurteilen und das Relevante dokumentieren – bezogen auf den Kontext der Organisation.
Wofür suchen
exakte Bezeichnungen, Fristen, Zahlen, Rechtsgrundlagen. Nicht für Struktur und Vorgehen – die kommen aus der Vorbereitung.
Wie viel
als Richtschnur aus A8: höchstens drei Suchen, zusammen höchstens fünf Minuten.
Wie zitieren
Herausgeber und Stand nennen, Primärquelle vor Zusammenfassung, und in einem Halbsatz sagen, was die Quelle für diesen Fall bedeutet.

PT2

Werkzeugkasten aus den Modulen

Zwölf fertige Gliederungen, wörtlich aus Handlungszielen und Objekten.

Aussenwelt in sechs Faktoren (616)
Politik · Wirtschaft · Gesellschaft · Technologie · Ökologie · Recht
Innenwelt in fünf Faktoren (635)
Strategie · Prozesse · Strukturen · Kultur · Mitarbeitende
Trends in drei Kriterien (616)
Relevanz · Reifegrad · Potenzial
Bewertungsrahmen der Module (sieben Module)
strategische Ziele · wirtschaftliche Anforderungen · soziale Anforderungen · ökologische Anforderungen · ethische Anforderungen · rechtliche Anforderungen · KI-spezifische Risiken
Nutzen in drei Arten (620)
nicht-monetärer Nutzen · monetäre Erträge · Kosten
Business Case nach 620 (620)
Gesamtbewertung · vorliegende Machbarkeitsprüfung · mögliche Alternativen · Opportunitäten
Einführungskonzept in sieben Teilen (699)
Ziele · Lieferobjekte · Zeitplan · Zuständigkeiten · notwendige Ressourcen · bewertete Risiken · proaktive Massnahmen zur Risikominimierung
Anspruchsgruppe in vier Merkmalen (638)
Interessen · Wissensstand · Bedürfnisse · Einfluss
Wissen in vier Stufen (639)
Aufbau · Austausch · Transfer · Verfügbarkeit
Veränderung in vier Blicken (637)
Veränderungsbereitschaft · Anreize · hemmende Faktoren · Bedürfnisse je Anspruchsgruppe
Strategische Grundlagen in vier Teilen (637)
übergeordnete Ziele · anzustrebende Prozesse · zu überprüfende Qualitätskriterien · zu fördernde Kultur
Portfolio-Inventar (610)
eingesetzte Lösungen · Abhängigkeiten zu ICT-Systemen · Datenflüsse · Kriterien, Anforderungen, Kennzahlen je Lösung und für das Ganze

PT2

Gegenprobe für eine Fallstudienantwort

In den letzten fünf Minuten.

Prüfungsteil 3

Bereiche E und F. Sieben Module. 30 Minuten Vorbereitung, 30 Minuten Gespräch – Optionen erläutern, die priorisierte begründen.

PT3

Die sieben Module für E und F

ModulTitelE und F
610Portfolio und Einsatz von KI-basierten Lösungen optimierenE1 E2 E3 E4
636Governance-Grundlagen mit KI-Bezug mitgestaltenE3
637Veränderungs- und Lernprozesse bei der ICT-Integration gestalten und steuernE1 F2 F3
638Anspruchsgruppen für KI-Themen sensibilisieren und beratenF1 F4 F5
639Wissensmanagement in der Organisation mitgestaltenF6
648Business Analyse durchführenE4 F2
690Projekte planen, führen und überwachenF1 F2

Zwei davon sind geteilte Module: 648 Business Analyse und 690 Projekte. Das Kernstück sind 610 für den Betrieb und 637, 638, 639 für die Beratung.

PT3

Die Formel, die zu PT3 passt

610, 637 und 639 formulieren Empfehlungen gleich – das ist das Gerüst der Antwort.

  1. Analysebasiert beginnen: Das Wort steht fünfmal in 637, 638 und 639. Erst die Diagnose, dann die Empfehlung.
  2. Handlungsfelder benennen: wo angesetzt werden kann.
  3. Massnahmen je Handlungsfeld: das sind die Optionen, die PT3 hören will.
  4. Massnahmen «anhand von Kriterien» bewerten, wie es 637 und 639 verlangen.
  5. Die priorisierte Option begründen – und sagen, wer entscheidet.
  6. Umsetzung steuern und Wirkung prüfen: hemmende Faktoren früh erkennen (637), Wirkung bewerten, iterativ überprüfen (610).

PT3

Die zehn Kompetenzen einzeln

Erwartung aus dem Modul, Optionen als Beispiele, das Kriterium, das trägt.

E1 · Portfolio von KI-basierten Lösungen pflegen

Modul 610 · 637
Lösungen samt Abhängigkeiten erfassen, Kriterien und Kennzahlen je Lösung und für das Ganze
Optionen
priorisieren, bündeln, zurückstellen, beenden
Kriterium
strategische Passung im Verhältnis zum Aufwand

E2 · Einsatz von KI-basierten Lösungen überwachen

Modul 610
Daten erheben und mit den festgelegten Kriterien analysieren
Optionen
Schwellen schärfen, Stichproben durch Menschen, nachtrainieren, Einsatz vorübergehend einschränken
Kriterium
Risiko für Betroffene bis zur Behebung

E3 · Compliance-Anforderungen überwachen

Modul 610 · 636
Änderungen in Governance und Compliance erkennen, das Portfolio auf Einhaltung prüfen und dokumentieren
Optionen
sofort eindämmen, Einsatz anpassen, Regeln nachführen, schulen
Kriterium
rechtliche Pflicht vor wirtschaftlichem Nutzen

E4 · Einsatz von KI-basierten Lösungen kontinuierlich verbessern und optimieren

Modul 610 · 648
Handlungsempfehlungen mit Handlungsfeldern und Massnahmen, iterativ überprüft
Optionen
kleine Verbesserung sofort, grössere als Vorhaben mit Business Case, Ablösung
Kriterium
Wirkung pro Aufwand, messbar

PT3

Die zehn Kompetenzen einzeln, fortgesetzt

F1 · Beziehungsnetzwerke zu Anspruchsgruppen aufbauen und pflegen

Modul 638 · 690
Beziehungsnetzwerke analysebasiert aufbauen und pflegen, Projektkommunikation sicherstellen
Optionen
Sponsor gewinnen, Multiplikatoren einbinden, Austauschformat, Einzelgespräche
Kriterium
Einfluss der Gruppe auf den Erfolg

F2 · Bedürfnisse in Bezug auf Veränderungs- und Lernprozesse identifizieren und analysieren

Modul 637 · 648 · 690
Veränderungsbereitschaft analysieren: Anreize, hemmende Faktoren, Bedürfnisse je Gruppe
Optionen
Gespräche, Beobachtung im Alltag, kurze Befragung, Pilotgruppe
Kriterium
Aussagekraft vor Tempo

F3 · Veränderungs- und Lernprozesse initiieren und steuern

Modul 637
Umsetzung steuern, Hemmnisse früh erkennen, Transparenz und Partizipation, Wirkung prüfen
Optionen
Beteiligung, Befähigung im Alltag, schrittweise Einführung, Ablauf anpassen
Kriterium
Akzeptanz der Betroffenen

PT3

Die zehn Kompetenzen einzeln, fortgesetzt

F4 · Anspruchsgruppen für KI-relevante Themen sensibilisieren

Modul 638
Themen und Massnahmen zielgruppengerecht, mit Multiplikatoren und Fachpersonen
Optionen
Kurzformat für alle, Vertiefung für Schlüsselrollen, Leitfaden, Beispiele aus dem eigenen Haus
Kriterium
Wissensstand der Zielgruppe

F5 · Fachliche Beratungsleistungen zu KI-relevanten Themen erbringen

Modul 638
Möglichkeiten und Grenzen adressatengerecht darstellen, zwischen den Perspektiven vermitteln
Optionen
Entscheidungsvorlage mit Varianten, Pilot, Erwartungen klären
Kriterium
Entscheidbarkeit für die Linie

F6 · KI-Wissensmanagement sicherstellen

Modul 639
Anreize und Hemmnisse für Aufbau, Austausch, Transfer und Verfügbarkeit; Massnahmen nach Kriterien
Optionen
dokumentieren, Stellvertretung, geplante Übergabe, gemeinsame Ablage
Kriterium
Abhängigkeit von Einzelpersonen senken

PT3

Kriterien zum Priorisieren

Drei bis vier wählen, grob gewichten – und sagen, warum gerade diese.

KriteriumLeitfrageHerkunft
Strategische PassungZahlt die Option auf die Ziele der Organisation ein?Objekt der Module
WirtschaftlichkeitStehen Aufwand und Nutzen in vernünftigem Verhältnis?Objekt der Module
Soziale WirkungWas bedeutet sie für Mitarbeitende und Kundschaft?Objekt der Module
ÖkologieWelcher Ressourcen- und Energiebedarf entsteht?Objekt der Module
EthikIst sie fair und für Betroffene nachvollziehbar?Objekt der Module
RechtErfüllt sie Datenschutz, KI-Regeln und Verträge?Objekt der Module
KI-spezifische RisikenBias, Fehlerraten, Drift, Abhängigkeit vom AnbieterObjekt der Module
WirkungLöst sie die Ursache oder nur das Symptom?eigene Ergänzung
Zeit bis zur WirkungWie schnell ist eine Veränderung sichtbar?eigene Ergänzung
UmkehrbarkeitLässt sie sich zurücknehmen, wenn sie nicht wirkt?eigene Ergänzung

PT3

Menschen: drei Perspektiven, vier Merkmale

638 Perspektiven
Vermitteln zwischen der technischen, der geschäftlichen und der individuellen Sicht. Die dritte ist die unbequemste: Was bedeutet es für die einzelne Person?
638 Merkmale
Jede Anspruchsgruppe nach Interessen, Wissensstand, Bedürfnissen und Einfluss beschreiben – dann erst ansprechen.
637 Veränderung
Veränderungsbereitschaft wird analysiert und validiert, nicht angenommen. Anreize und hemmende Faktoren je Gruppe, Transparenz über Auswirkungen, Partizipation.
639 Wissen
Wissen ist breit gemeint – Kompetenzen bis Evidenz. Anreize und Hemmnisse für Aufbau, Austausch, Transfer und Verfügbarkeit.

PT3

Ein Fall, durchgespielt: Die Nutzung bricht ein

A9, Fall 06. Eine mögliche Lösung nach der Formel – keine Musterlösung.

Fakten
Nutzung von 60 auf 12 Prozent in vier Monaten. Zwei Stunden Schulung und ein Handbuch. Aus dem Team: «nett, aber ich bin ohne schneller». Die Teamleitung nutzt das System nicht. Technisch funktioniert alles.
Kompetenzen
F2 Bedürfnisse analysieren, F3 Veränderung steuern – Module 637, 648, 690.
Anspruchsgruppen
Sachbearbeitende: erleben keinen Nutzen. Teamleitung: gibt kein Vorbild. Linie und Auftraggeber: erwarten den Nutzen, den der Business Case versprochen hat.
Mögliche Ursachen
kein spürbarer Vorteil im Ablauf, fehlendes Vorbild der Führung, Befähigung nur einmalig, niemand hat den Rückgang früh bemerkt und gesteuert.

PT3

Der Fall, fortgesetzt: Optionen und Entscheid

Handlungsfelder
Nutzen im Ablauf, Führung und Vorbild, Befähigung, Steuerung und Messung.
Optionen
A: Nutzung per Weisung vorschreiben. B: Mit drei bis vier Sachbearbeitenden und der Teamleitung die Fälle finden, in denen das System wirklich schneller macht, den Ablauf dort anpassen und diese Fälle zuerst verbreiten. C: Nachschulung für alle.
Kriterien
Wirkung auf die Ursache, Akzeptanz der Betroffenen, Zeit bis zur Wirkung, Umkehrbarkeit.
Priorität
B. Es setzt an der wahrscheinlichsten Ursache an – kein erlebter Nutzen – und macht die Teamleitung zum Vorbild. A erzeugt Nutzung ohne Nutzen, C behebt eine Ursache, die noch nicht belegt ist.
Womit beginnen
Mit Gesprächen und Beobachtung im Alltag, zusammen mit der Teamleitung. Ohne belegte Ursache wäre jede Massnahme geraten – die Module verlangen, analysebasiert vorzugehen.
Wer entscheidet
Die Linie. Der AIBS empfiehlt und begründet.
Wirkung prüfen
Nicht nur die Nutzungsquote, sondern Bearbeitungszeit und Qualität in den gewählten Fällen, nach vier bis sechs Wochen. Zeigt sich kein Nutzen, den Einsatz auf diese Fälle begrenzen – ein ehrliches Ergebnis, keine Niederlage.

PT3

Incident-Kompass: die zehn Fälle aus A9

Kompetenzen aus A9, Module aus der Matrix, Einstieg ins passende Handlungsziel.

FallHKModuleEinstieg
01 Dreiundzwanzig Ideen, zwei EntwicklerE1 E4610 637 648610/3: Kriterien und Kennzahlen für die einzelne Lösung und die Gesamtsicht des Portfolios
02 Die Güte sinkt, und niemand merkt esE2 E4610 648610/4: Datenerhebung organisieren, dann mit den festgelegten Kriterien analysieren
03 Schatten-KI im KundendienstE3 F4610 636 638636/6: Portfolio auf Governance- und Compliance-Einhaltung prüfen, Betroffene sensibilisieren
04 Budgetstopp drei Monate vor dem RolloutE1 F5610 637 638638/5: Möglichkeiten und Grenzen adressatengerecht darstellen und zwischen den Perspektiven vermitteln
05 Verdacht auf BenachteiligungE3 F5610 636 638636/6: Compliance prüfen und dokumentieren, bevor beraten wird
06 Die Nutzung bricht einF2 F3637 648 690637/2: Veränderungsbereitschaft analysieren: Anreize, hemmende Faktoren, Bedürfnisse je Gruppe
07 Der Einzige gehtF6 E4610 639 648639/2: Anreize und Hemmnisse für Aufbau, Austausch, Transfer und Verfügbarkeit von Wissen
08 Der Anbieter zieht das Modell zurückE1 E4610 637 648610/2: Abhängigkeiten zu ICT-Systemen und Datenflüssen erfassen, dann Handlungsfelder ableiten
09 Der Erfolg erzeugt ErwartungenF4 F5638638/5: Möglichkeiten und Grenzen adressatengerecht darstellen
10 Der Assistent hat etwas zugesagtE2 E3 F5610 636 638636/6: Einhaltung prüfen und dokumentieren, dann Kennzahlen und Beratung nachziehen

PT3

30 Minuten Vorbereitung, nach den Modulen

Eine eigene Einteilung, abgeleitet aus Formel und Merkmalen – keine offizielle.

Minute 0–5
Diagnose: welche Kompetenzen aus E und F, welche Anspruchsgruppen mit Interessen, Wissensstand, Bedürfnissen, Einfluss
Minute 5–15
Handlungsfelder und je Feld eine Massnahme – drei Optionen
Minute 15–25
Drei bis vier Kriterien aus dem Bewertungsrahmen, die beste Option begründen, ihre Grenzen nennen
Minute 25–30
Umsetzung: wer entscheidet, woran Wirkung gemessen wird, welches Signal zum Umsteuern führt

PT3

Nachfragen, auf die man vorbereitet ist

Abgeleitet aus den Handlungszielen – keine Vorhersage, was gefragt wird.

Woran haben Sie das festgemacht?
«Analysebasiert» steht in 637, 638 und 639. Die Diagnose mit Fakten aus dem Fall belegen.
Wer entscheidet das?
Laut 610 und 699 die Linienverantwortlichen. Empfehlen, nicht beschliessen.
Wie merken Sie, ob es wirkt?
637 prüft die Wirkung, 638 den Nutzen der umgesetzten Massnahmen. Eine Messgrösse und einen Zeitpunkt nennen.
Wen beziehen Sie ein?
637 verlangt Partizipation, 638 Multiplikatoren und Fachpersonen.
Was, wenn es nicht wirkt?
610 überprüft Empfehlungen iterativ. Das Signal zum Umsteuern gleich mitnennen.
Was heisst das für die Betroffenen?
638 vermittelt auch zur individuellen Perspektive. Die einzelne Person sichtbar machen.

PT3

Gegenprobe für die 30 Minuten

Bevor das Gespräch beginnt.

Abruffragen

Zwanzig Fragen zum Selbsttest

Laut beantworten, erst dann umblättern.

1 · PT1
Welche vier Pflichtkompetenzen gelten in PT1, und aus welchen Modulen speisen sie sich?
2 · PT1
Was sagt Modul 617 über die Art der Bewertung in B3?
3 · PT1
Welche zwei Aufträge nennen die Module zu C4 und C5 ausdrücklich?
4 · PT1
Wie teilen sich 619 und 620 den Bewertungsrahmen?
5 · PT1
Warum setzen 619 und 620 einander voraus?
6 · PT2
Mit welchen sechs Faktoren analysiert Modul 616 das externe Umfeld?
7 · PT2
Mit welchen fünf Faktoren fasst Modul 635 das interne Umfeld?
8 · PT2
Nach welchen drei Kriterien beurteilt 616 Innovationen und Trends?
9 · PT2
Welche sieben Teile hat ein Einführungskonzept nach 699?
10 · PT2
Aus welchen Modulen speist sich D3, die Einführung einer KI-basierten Lösung?
11 · PT3
Welche Formel für Empfehlungen verwenden 610, 637 und 639?
12 · PT3
Zwischen welchen drei Perspektiven vermittelt Modul 638?
13 · PT3
Welche vier Merkmale einer Anspruchsgruppe analysiert 638?
14 · PT3
In welche vier Stufen gliedert 639 den Umgang mit Wissen?
15 · PT3
Wer entscheidet laut 610 und 699 über die Umsetzung?
16 · PT2
Welche drei Arten von Nutzen und Kosten unterscheidet Modul 620?
17 · PT2
Was verlangt Modul 616 beim Recherchieren zusätzlich zum Finden?
18 · PT3
Was erfasst Modul 610 neben den eingesetzten Lösungen selbst?
19 · PT3
Womit schliesst Modul 637 die Umsetzung von Veränderungsmassnahmen ab?
20 · Alle
Welches Modul trägt als einziges sowohl in PT1 als auch in PT3?

Auflösung

Die Antworten

1
B3 aus 617 und 648, C3 aus 618, C4 aus 619, C5 aus 620.
2
Es ist eine «erste Bewertung» verschiedener Einsatzmöglichkeiten nach Nutzen, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit – der breite Filter vor der Tiefe von C4 und C5.
3
Governance-bezogene Empfehlungen (619) und einen Business Case mit möglichen Alternativen und Opportunitäten (620).
4
619 trägt die strategischen, sozialen, ökologischen, ethischen und rechtlichen Anforderungen samt KI-spezifischen Risiken, 620 die strategischen und wirtschaftlichen.
5
619 geht von einer vorliegenden Nutzen- und Wirtschaftlichkeitsanalyse aus, 620 von einer vorliegenden Machbarkeitsanalyse. Beide münden in eine Gesamtbewertung.
6
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie, Ökologie und Recht.
7
Strategie, Prozesse, Strukturen, Kultur, Mitarbeitende.
8
Relevanz, Reifegrad, Potenzial.
9
Ziele, Lieferobjekte, Zeitplan, Zuständigkeiten, notwendige Ressourcen, bewertete Risiken, proaktive Massnahmen zur Risikominimierung.
10
Aus 648 Business Analyse und 699 Einführung einer ICT-basierten Lösung.
11
Handlungsempfehlungen mit Handlungsfeldern und Massnahmen; 637 und 639 bewerten die Massnahmen zusätzlich anhand von Kriterien.
12
Der technischen, der geschäftlichen und der individuellen.
13
Interessen, Wissensstand, Bedürfnisse, Einfluss.
14
Aufbau, Austausch, Transfer, Verfügbarkeit.
15
Die Linienverantwortlichen. Der AIBS analysiert, empfiehlt und begründet.
16
Nicht-monetären Nutzen, monetäre Erträge und Kosten.
17
Die Qualität der Informationen zu beurteilen und das Relevante zu dokumentieren.
18
Ihre Abhängigkeiten zu ICT-Systemen und Datenflüssen.
19
Mit der Prüfung und Bewertung ihrer Wirkung und daraus abgeleiteten Optimierungsvorschlägen.
20
648 Business Analyse – geteilt mit der Wirtschaftsinformatik.

Grenzen

Was diese Lesehilfe nicht kann

  • Sie ersetzt keine Leistungskriterien. Verbindlich ist das Qualifikationsprofil in der geltenden Fassung.
  • Die Zuordnungen stammen aus der Modulmatrix im Anhang und sind gegen die Modulseiten abgeglichen. Für 648 und 690 gilt die Matrix.
  • Eigene Ableitungen sind: Antwortmuster und Gegenproben, Optionen und Kriterien je Kompetenz, der durchgespielte Fall, die Einstiege im Incident-Kompass, die 30-Minuten-Einteilung und die KI-Ergänzungen. Alles andere steht so in den Quellen.
  • Module können überarbeitet werden. Stand der Modulseiten: 24. August 2026.

Quellen

Wo alles nachzulesen ist

  • modulbaukasten.ch – Abschluss «AI Business Specialist EFA», je Modul Kompetenz, Objekt, Handlungsziele und zugewiesene Handlungskompetenzen
  • Anhang zur Wegleitung, Version Mai 2026, Seite 5: Modulmatrix
  • Qualifikationsprofil «AI Business Specialist», Version 15.04.2025, mit allen Leistungskriterien
  • Prüfungsordnung vom 7. Oktober 2025, Ziffer 5: welche Bereiche welcher Prüfungsteil prüft
  • fa-aibs.ch: A2 für alle 28 Kompetenzen im Wortlaut, A4 für die zwölf Abzugsgründe, A9 für die zehn Übungsfälle

Die Module lesen sich einzeln wie Lehrpläne. Zusammen gelesen zeigen sie den Beruf.

Material, Checklisten und Übungsfälle für alle drei Prüfungsteile liegen offen auf fa-aibs.ch.